Lisboa, Torres Vedras, Dois portos
Ein einzigartiges historisches Anwesen in Torres Vedras. Im Herzen des charmanten Dorfes Ribeira de Maria Afonso, in der Gemeinde Torres Vedras gelegen, bietet dieses einzigartige historische Anwesen, nur etwa 30 Minuten von Lissabon entfernt, eine seltene Kombination aus Authentizität, Privatsphäre und schlichter Eleganz. Umgeben von einer Landschaft, die von natürlicher Schönheit und einer langen Weinbautradition geprägt ist, genießt das Anwesen eine wahrhaft privilegierte Lage. In unmittelbarer Nähe zu den unberührten Stränden der portugiesischen Silberküste und mit hervorragender Anbindung an die Hauptstadt bietet die Lage eine außergewöhnliche Lebensqualität, die Ruhe, Kultur und die Nähe zu Lissabon vereint. Auf einem großzügigen Grundstück von 1.531 m² mit einer Gesamtbebauung von 717 m² bietet das Anwesen ein bemerkenswertes Gefühl von Weite und Abgeschiedenheit. Das Haupthaus verfügt über vier Schlafzimmer, ergänzt durch lichtdurchflutete Wohn- und Empfangsbereiche, die den ursprünglichen architektonischen Charakter und den zeitlosen Charme des Anwesens bewahren. Ein separates Gästehaus bietet ideale Unterkünfte für Familie oder Gäste und garantiert Komfort und Privatsphäre. Das parkähnlich angelegte Grundstück bietet einen Swimmingpool, weitläufige Gartenflächen und mehrere Außenbereiche, die zum Entspannen, Erholen und für stilvolle Unterhaltung einladen. Mit seinem authentischen Charakter, seiner großzügigen Dimensionierung und der ausgewogenen Raumaufteilung bietet dieses Anwesen außergewöhnliches Potenzial für ein Boutique-Hotel, eine Pension, ein Wellness- oder Retreat-Konzept oder als exklusive private Familienresidenz. ________________________________________ Hauptmerkmale Freistehendes historisches Haus Bruttogeschossfläche: 792 m² Nutzfläche: 680 m² Sieben Schlafzimmer (T7) Fünf Badezimmer Grundstücksfläche: 1.531 m² Garage inklusive Gebrauchtimmobilie, gut erhalten Einbauschränke Baujahr: 2016 Ausstattung Swimmingpool Energieeffizienzklasse: F Historische Beschreibung des Anwesens Das Haus befindet sich in einer Gegend mit starker landwirtschaftlicher Tradition und hohem kulturellem Wert. Historische Aufzeichnungen weisen auf eine kleine Brücke am Ortseingang hin, die traditionell als Römerbrücke bekannt ist und darauf schließen lässt, dass sich hier einst ein alter Bauernhof befand. Auf dem Gelände wurden vergrabene Strukturen und große, massive Steine entdeckt, die eindeutig auf eine frühere Besiedlung und die historische Bedeutung des Ortes hinweisen. Es ist bekannt, dass diese Ländereien mindestens seit dem 18. Jahrhundert mit der Familie Boto Carvalhosa verbunden sind, deren Wappen mit dem der sogenannten Meninos de Palhavã, anerkannten Nachkommen von König Dom João V., übereinstimmt. Dasselbe Wappen findet sich auch am Eingang der Quinta da Ribeira und unterstreicht so die historische Verbindung zwischen den verschiedenen Gebäuden des Anwesens. Das Haus gilt traditionell als ehemalige Residenz des Gutsverwalters. Vor dem Gebäude befindet sich eine Kapelle aus dem Jahr 1640 (zugeschriebenes Datum), die vermutlich dem mit dem Anwesen verbundenen Geistlichen diente. Bei Restaurierungsarbeiten zwischen 1995 und 1996 wurde auf der Treppe des Hauses eine Münze aus dem Jahr 1765 aus der Regierungszeit von Dom João V. gefunden. Die Quinta da Ribeira selbst trägt eine Steintafel mit demselben Datum, was darauf hindeutet, dass sich die damaligen Besitzer nach dem Erdbeben von Lissabon 1755 in dieser Region niedergelassen und den Bau oder die Erweiterung des Hauptguts vorangetrieben haben könnten. Ursprünglich war das Erdgeschoss des Hauses für die Gutsarbeiter bestimmt, während das Obergeschoss den Besitzern vorbehalten war. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurden mehrere Umbauten vorgenommen, und das Gebäude wurde später restauriert, wobei sein ursprünglicher Charakter erhalten blieb und es gleichzeitig an die Bedürfnisse eines modernen Wohnhauses angepasst wurde. Im Inneren des Hauses ist die alte Weinpresse (Lagar) noch erhalten, in der originale Elemente wie das Fenster zum Entladen der Trauben, der traditionelle Bereich zum Treten der Trauben, das Steinbecken für den Most und die Verbindung zu den ehemaligen Gärbottichen zu sehen sind, von wo aus der Wein in die Reifefässer umgefüllt wurde. Diese Räume haben ihre ursprünglichen architektonischen Merkmale bewahrt und wurden heute in elegante Ess- und Wohnzimmer umgewandelt. Draußen steht noch ein historischer Torbogen, der einst den direkten Zugang zu den Weinbergen des Guts ermöglichte. Das umliegende Land bietet weite und privilegierte Ausblicke über die für die Region Oeste typischen, mit Weinbergen bedeckten Hänge und bietet eine Landschaft von seltener Schönheit und Authentizität.